Zertifiziert von der   

    Landestierärztekammer RLP

und dem Veterinäramt Alzey/Wo

                                  Bernd Günther              
                  Leo - aktiv - Hundetraining
                                    

Hunde denken nicht, sie reagieren auf ihr Umfeld, folgen ihren Instinkten und Trieben.








 

Seit 30 Jahren trainiere ich Hunde und konnte mich im Laufe der Zeit 

in die Denkweise der Hunde hineinversetzen.

Immer wieder stelle ich fest, dass wir Menschen uns gar nicht darüber im Klaren

sind, wie sehr unser Unterbewusstsein die Hunde beeinflusst.

Hunde sind ehrlich und tun alles um uns zu gefallen und um das Rudel zu erhalten.

Kein Hund möchte uns ärgern oder sich rächen, das machen nur Menschen !

Bellt ein Chihuahua unentwegt, so zeigt er welchem Stress er ausgesetzt ist, 

denn er, der Kleinste im Rudel muss die Kontrolle im Rudel

( Rudel: Wir Menschen und der Hund ) übernehmen da es kein Anderer tut.

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Eigentlich trainiere ich Menschen.

Wir Menschen möchten Hunde vermenschlichen . . . 

obwohl wir uns verhundlichen sollten !

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Alle Hunde dieser Welt sprechen die gleiche Sprache und wir Menschen die wir mehrere Sprachen sprechen haben Probleme mit unseren Hunden zu kommunizieren !

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Die Probleme aller Hundebesitzer sind in etwa gleich.
Ziehen gehört zu den häufigsten Gründen warum ein
Hundetrainer konsultiert wird.
Dabei ist das Ziehen nur ein Missverständnis zwischen
dem Hundeführer und dem Hund.

Eigentlich ist der Hund derjenige der mehr leiden muss.
Wir sind genervt aber der Hund fühlt sich als Rudelführer der alles

kontrollieren muss.

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Es gibt viele Gründe zu bellen.
Der häufigste Grund ist Freude und Aufregung.
Ob man mit dem Auto wegfährt, nur die Leine zum Spazierengehen heraus holt
oder den Hund am Pferd führt. 

Auch das Bellen wenn es an der Haustür klingelt, ist ein Bellen aus Vorfreude.

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Natürlich bellen Hunde auch aus Angst und bellen oder heulen um ihr Rudel 

herbeizurufen da sie sich eingesperrt fühlen oder da ein Rudelmitglied fehlt.

Auch bellen Hunde da ihnen viele Geräusche Angst machen . . . 

da sie z.B. nicht gut sozialisiert sind, da ihre Angst unbewusst verstärkt wurde, 

da sie ihr Revier bewachen wofür wurden sie Jahrtausende gezüchtet wurden.

Aber auch . . . da ihr bellen unbewusst gefördert wurde . . .

Es gibt viele Gründe . . .

Gerade beim Welpen ist es sehr wichtig richtig zu reagieren um Geräusche-Phobien

wie z.B. Angst an Silvester oder dem Staubsauger erst gar nicht entstehen zu lassen.

Dazu eignen sich besonders Geräusche Trainings bei denen der Hundebesitzer

lernt, Ängste und Phobien beim Hund erst gar nicht entstehen zu lassen.

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Hunde sind Egoisten,

sie tun nur das was ihnen Spaß macht und was lohnenswert ist.


Würden Sie zurück kommen . . .

Wenn Sie nach dem Zurückkommen am Fell festgehalten werden ?

Wenn Sie nach dem Zurückkommen am Halsband festgehalten werden ?

Wenn  Sie nach dem Zurückkommen direkt angeleint werden ?

Wenn Sie nach dem Zurückkommen geschimpft werden da es zu lange dauerte 

bis sie zurückgekommen sind ?

Wenn Sie nach dem zurückkommen ein lautes Sitz als Dank erhalten ?


. . . .   oder wenn Sie nach dem Zurückkommen ein Leckerchen bekommen 

und gelobt werden ?


Ein Hund kommt zurück wenn Sie interessanter sind als das was er gerade eben riecht, sieht oder hört !


Darum ist es wichtig, dass das Zurückkommen gefeiert wird. 

Mit tanzen, lachen, spielen, feiern, loben, Leckerlie . . .

Dann kommt der Hund auch zuverlässig und freudig zurück !


Zudem ist alles erlaubt was nicht verboten ist !

Woher soll ein Hund wissen was verboten ist ?

Für den Hund ist alles ein Spiel . . . ohne Grenzen !


Wir müssen unseren Hunden ein ruhiger und fairer Partner sein,

aber auch Führungsqualität zeigen.


Hunde möchten geführt werden, denn sie suchen Sicherheit in einem starken Rudel.


Jedes Mitglied eines Rudels unterordnet sich dem Rudelführer. 

Egal, wie niedlich oder kuschelig die Hunde auch sind.

Darum sind konsequente Anweisungen auch für den kleinsten und niedlichsten Hund keineswegs "Unterdrückung". 

Vielmehr hilft es ihm, sich ins Rudel zu integrieren und seinen Platz in der Rangordnung zu finden.

Dann ist der Hund glücklich und zufrieden. 

Denn seine Instinkte sagen ihm: 

»Ich wünsche mir einen Rudelführer, der mich sicher anführt und mir klare Anweisungen gibt. 

Das gibt mir Sicherheit.


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Wenn Sie sich sowohl im Umgang wie im Verständnis mit Ihrem Hund verändern wollen und Sie den Schritt vom "Problem Hund" zum 

"treuen Alltagsbegleiter" gehen wollen, helfe ich Ihnen gerne.

Das ist Leo ( Rüde ) mit Alfred ( Kater ).
Alfred liegt auf Leo`s Decke, aber in der Hierarchie hat sich Leo unter Alfred ein zu ordnen.
Warum können Menschen oft nicht das erreichen was ein Kater kann ?
Es sind kleine Dinge die uns zum Rudelführer machen !
Ich zeige Ihnen welche Dinge es sind . . . 

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Ein Hundeflüsterer ist ein Mensch, der die Mechanismen, die Art und Weise wie ein Hund agiert und reagiert, erkennen kann. Für Außenstehende wirkt es oft so, als würde der Hund wie von Zauberhand geführt oder als würden Mensch und Hund miteinander flüstern.

Nur wenige Menschen verfügen über ein Talent das ihnen ermöglicht, das Fühlen eines Hundes zu erkennen und ihn mit der richtigen Gestik, Mimik und Augenkontakt zu führen. Nicht jeder kann das und auch nicht jeder muss gleich ein Hundeflüsterer sein um mit seinem Hund in einen guten Kontakt zu treten. 

Ich habe diese Gabe und wusste lange nichts davon . . .
Andere Hundebesitzer mussten mich darauf aufmerksam machen . . .

Es war aber schon merkwürdig wenn ich als Trainer auf dem Hundeplatz Menschen und Hunde trainierte.
Wenn die Hundebesitzer hundertmal "Sitz" sagten ohne das der Hund diesem Aufruf folgte und nach einer Geste von mir folgte der Hund im gleichen Augenblick.

Heute, nachdem ich meine Gabe kenne, kann ich den Hundebesitzern sagen woran es liegt wenn der Hund nicht folgt oder nicht wie gewünscht reagiert.

Früher hatte ich Bedenken wenn mich ein Besitzer eines Rottweilers anschrieb und um Hilfe bat da der Rottweiler aggressiv sei und dachte der Hund könnte auch mich beißen.
Diese Bedenken kenne ich heute nicht mehr.
Nur ganz ganz wenige Hunde möchten uns beißen wenn wir ihnen keinen Grund dazu geben. 
Ich habe nur 2 Hunde als Trainer kennen gelernt ( von einigen hundert Hunden ), die mich beißen wollten.
Hunde sind ehrlich !
Knurren sowie Zähnefletschen gehört zu ihrer Sprache und ist keine Aggressivität !

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Leo bei einer Radtour.
Er sitzt unangeleint im Hänger und springt
auf Kommando in und aus dem Hänger.

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Natürlich kann man ohne Hund leben, es lohnt nur nicht !
                                                                 
                                                                  (Heinz Rühmann)